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Signalfeuer

Signalfeuer-Veranstaltungen sind öffentliche Ideentreffs zur Sammlung von Anregungen und zukünftigen Entwicklungen rund um das weite Feld der Utopien. Die Signalfeuer sind ein Messfühler für Themen, aktuelle Probleme und Bedürfnisse, die wir in den zukünftigen Veranstaltungen der Reisenden Sommer-Republik weiter verfolgen wollen.

4. Signalfeuer „4. Jahrestag des Utopischen Weinbaus“
Sonntag, 5. September 2010 – 15:00 Uhr
Inselhus Harriersand
Zusammen dem Ehrengast Dorris Keeven-Franke und ihrer Tochter Autumn erzählen die Missouri-Expeditionisten M. Kiesewetter, P. Roloff, R. Schmidt und F. Winkelmann von ihrer Recherche-Reise nach Missouri im Oktober 2009 und zeigen dazu eine Videodoku. Gespräch über die mögliche Fortführung dieser künstlerischen und historischen Forschungen unter dem Gesichtspunkt, was uns die alte Geschichte für heute erzählt.

Kaffee & norddeutscher Butterkuchen, am Abend Gulasch aus dem amerikanischen Feuertopf, Verkostung von Original Missouri-Wein!

In Zusammenarbeit mit den Inselfreunden Harriersand e.V.


3. Signalfeuer „Auf Kurs bleiben“
Sonntag, 22. August 2010 – 9:15 Martinianleger, Bremen
Die Fahrt geht zum Schaufenster Bootsbau Vegesack. Das Ziel ist ein Austausch über die Utopien, die in jedem von uns zum Thema Arbeit schlummern.
Genaueres Programm, Kosten und Kontakt zur Anmeldung hier


2. Signalfeuer „Fahrt aufnehmen!“
Freitag, 16. April 2010 – 17:00 Uhr
Seemannsheim Bremen, Jippen 1, 28195 Bremen
Mit Brotzeit und viel Schmierpapier

Oliver Behnecke, Ulla Schmidt, Marc Jaschick, Tom Lecke-Lopatta und Lutz Liffers haben dieses Treffen vorbereitet, um die kontroversen Diskussionen über die Zukunft der Reisenden Sommer-Republik aus dem Signalfeuer im Herbst des Vorjahres aufzunehmen und ergebnisorientiert fortzuführen. Und siehe da, mit Abstand betrachtet sind doch Umrisse der weiteren Reise in die Utopien deutlich geworden. Im Sommer werden die Interessenten der Sommer-Republik auf dem Harriersand hierfür erneut zusammenkommen.


Im Seemannsheim-Garten:
M.-M. Liebau, J. Jaschik
 
Kampf mit Wind und Papier:
O. Behnecke, J. Streese



1. Signalfeuer „Die vermissten Seiten“
Donnerstag, 21. Januar  2010 – 16:00 Uhr
Gemeindehaus der evang. Kirche in Nieder-Gemünden, Hessen
Mit Wein und Keksen

Auf der Suche nach Spuren des Auswandererführers Friedrich Münch in Hessen fand sich in einem Kirchenarchiv eine Mikroverfilmung einer Kirchchronik von Nieder-Gemünden. Darin erklärt Pfarrer Münch im Frühjahr 1834 die Gründe für seine Auswanderung nach Amerika. Seine ersten Zeilen sind vorhanden, aber die zwei Folgeseiten der Chronik – und damit der Hauptteil seiner Erklärung – existieren nicht auf dem Mikrofilm. Also machte sich eine kleine Expedition nach Hessen auf, um die fehlenden Seiten aufzuspüren.
Rolf Schmidt, Peter Roloff und Folker Winkelmann trafen Münchs heutigen Nachfolger im Amt Thomas Schill und eine Reihe von interessierten Gemeindemitgliedern, die lebhaft von den Schwierigkeiten einer sich entvölkernden und überalternden Region erzählten – als habe sich seit 1834 nichts verändert. Ein Chronikeintrag aus den 1850er Jahren berichtet im hämischen Ton vom angeblichen Scheitern Münchs in Amerika. Aber die zwei Seiten in der Kirchchronik von Friedrich Münchs eigener Hand blieben weiter verschollen...


Spurensucher in Nieder-Gemünden
 


Artikel im Gießener Anzeiger als PDF






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