Herzlich Willkommen in der Reisenden Sommer-Republik!

Unsere Ausstellungsreise „Aufbruch in die Utopie“ ist nach 20 Monaten abgeschlossen. Knapp 75.000 Menschen besuchten in Gießen, Bremen, Washington DC und St. Louis die Veranstaltungen und die Ausstellung über die Gießener Auswanderergesellschaft auf den Spuren einer deutschen Republik in den USA.

Beginnend mit der Einlagerung der Ausstellung im Gießener Stadtarchiv beleuchten im Sommer 2015 eine Reihe von drei Veranstaltungen in Gießen, auf dem Harriersand und in Berlin die Abenteuer dieser Reise. Sie sind herzlich dazu eingeladen! Informationen finden Sie bei den Signalfeuern.

Das Kunst- und Kulturprojekt Reisende Sommer-Republik hat ihren Ursprung in einer wahren Geschichte: Eine demokratische Deutsche Republik in den Vereinigten Staaten von Amerika. Diese politische Utopie wollten der Pastor F. Münch und der Anwalt P. Follenius mit 500 Gleichgesinnten verwirklichen – ihre Antwort auf Kleinstaaterei und Unterdrückung im Deutschland der Restauration und des Biedermeier. 1834 machte sich die „Gießener Auswanderergesellschaft“ auf den Weg. 250 von ihnen mussten wochenlang auf der unbewohnten Weserinsel Harriersand ausharren. Dann endlich bestiegen sie ihr Schiff und näherten sich ihrem Traum.

Und heute? Können wir heute auf das politische Träumen verzichten? Haben wir noch gesellschaftliche Sehnsüchte? Haben wir den Mut zur Veränderung? Wie wollen wir in Zukunft leben?

Wo und wie lassen sich solche großen Fragen und die Antworten darauf ausprobieren? Überall dort, wo die Zukunftswerkstatt der Reisenden Sommer-Republik anlandet.

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