| Utopische Bibliothek
Was ist die Utopische Bibliothek?
Über Visionen, Ideen, Wunschbilder, Zukunftsszenarien
wurde und wird viel geredet. Vieles davon ist festgehalten
in Worten, auf Buchseiten gebannt. Sie bereichern unser Denken
und regen zum Weiterdenken an. Sie sollen zu einem Teil des
utopischen Denkens über die Zukunft werden. Deshalb haben
wir einen Ausschnitt davon zugänglich gemacht und eine
Utopische Bibliothek eingerichtet.
Die Utopische Bibliothek benötigt Ihre Hilfe!
In Form einer Bücherspende: Schon mit
einem Buch zum Thema Utopie oder mit utopischem Inhalt - neu,
antiquarisch oder aus dem eigenen Bücherregal - können
Sie die Utopische Bibliothek mitgestalten. Die Spenderinnen
und Spender unterstützen die Bibliothek mit einem Buch,
das sie aus dem Anschaffungskatalog auswählen können,
und im Gegenzug erhalten sie im jeweiligen Exemplar einen
Spendenstempel mit ihrem Namen.
Oder in ideeller Form: Mit Tipps und Hinweisen
zu utopischer Lektüre, die zusätzlich in den Bibliotheksbeschaffungskatalog
aufgenommen werden.
Auf dem Inselkongress 2005 war die Utopische Bibliothek erstmals
geöffnet. Im Wartehäuschen der Inselfähre erhielt
sie Quartier und ließ Teilnehmer, Inselbewohner und
Gäste in die Welt der utopischen Ideen eintauchen. Workshops
unterstützte die Bibliothek mit ausgewählten Texten
und Anschauungsmaterial. Das Patenschaftsbüro des Inselkongresses
fand hier Hinweise auf die Auswanderer von einst.
Die Utopische Bibliothek geht mit der Sommer-Republik auf
die Reise und macht überall dort Station, wo Menschen
utopische Ideen weiterdenken wollen. Im Sommer 2006 wird dies
in Brake sein.
Utopische Leihbibliothek: Sie können
die Utopische Bibliothek in ihrer Gesamtbeit für Ihr
eigenes Projekt ausleihen. Die Bibliothekarin Andrea Kuserau
freut sich über Ihr Interesse und berät Sie gerne.
bibliothek@sommer-republik.de
- Telefon: (030) 290 49 252
Anschaffungskatalog
als Download
So funktioniert die Bücherspende:
1. Ein, zwei oder mehr Bücher auswählen: von der
Liste mit dem Status "OFFEN" oder einen eigenen
Vorschlag mit der Bibliothekarin abstimmen.
2. Kontaktaufnahme mit der Bibliothekarin Andrea Kuserau:
bibliothek@sommer-republik.de
Telefon: (030) 290 49 252
3. Autor, Titel sowie Name (!) und Wohnort der Spenderin/des
Spenders angeben, der in dem Buch erscheinen soll. Das Buch
wird dann entsprechend in der Liste gekennzeichnet.
4. Das Buch besorgen und an folgende Adresse schicken (lassen):
Utopische Bibliothek
c/o maxim film
Chausseestr. 17
10115 Berlin
Gerne unterstützt Sie die Bibliothekarin auch beim Bücherkauf.
5. Vorne im Buch wird Folgendes eingestempelt:
Gespendet von: Name, Wohnort der Spenderin/des Spenders
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Die Utopische Bibliothek vor Shanghai
Sonnabend, 7. Juni 2008 - Abfahrt nach Shanghai: 21 Uhr - Gröpelinger Fähranleger Pier 2 - Bremen
Teile der Utopischen Bibliothek – ergänzt um Abenteuerliteratur und Dschunkenkunde – waren in der Opiumhöhle während der Signalfeuer-Veranstaltung „Lichter von Shanghai“ zugänglich.
Die Utopische Bibliothek in Berlin-Neukölln
November 2007 bis November 2008
Café
Selig
Herrfurthplatz 14
12049 Berlin-Neukölln
Tel: (030) 62 00 55 30
Öffnungszeiten:
Di - So 10-22h
Lesung
mit Margarita Ruby und Andrea Kuserau
in Zusammenarbeit mit der spanischen Buchhandlung La
Rayuela
am Sonntag, 11.11.2007, 18 Uhr
aus Das Buch von der Stadt der Frauen (1405)
von Christine de Pizan
ins Deutsche übersetzt von Margarete Zimmermann, Berlin:
Orlanda Frauenverlag, 1986

Mit Hilfe der hohen Damen Vernunft, Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit entwirft die Autorin die Stadt der Frauen |
Christine de Pizan erschafft mit ihrer Stadt der Frauen einen
Wunschraum, der sich zwar an den äußeren Umrissen
und Gegebenheiten der mittelalterlichen Stadt orientiert.
Doch die menschlichen Vorstellungen von Zeit und Notwendigkeit
sind an diesem Ort außer Kraft gesetzt: Bevölkert
wird die Stadt von Frauenfiguren der Bibel, der griechischen
Mythologie und der Geschichte, die in moralischer, religiöser
oder intellektueller Hinsicht besonders vorbildlich sind.
Regiert werden sie von der Jungfrau Maria, ansonsten gibt
es keine festgeschriebenen Regeln des Zusammenlebens. "Die
Stadt der Frauen wird alle Zeiten überdauern", sagt
Christine de Pizan, denn ihre Bewohnerinnen werden weder gezwungen
sein, die Stadt jemals zu verlassen noch für ihre Nachkommenschaft
zu sorgen. Wer einmal hier Zuflucht gefunden hat, wird für
immer bleiben.
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Die Utopische Bibliothek in Bremen-Gröpelingen
Vom 8. Februar bis 24. März 2007
Stadtbibliothek West - Lindenhofstraße 53 -
Lageplan
Postkarte
Kultur Vor Ort und Stadtbibliothek West haben die kleine,
aber feine Bibliothek aus Berlin zu einem Gastspiel nach Gröpelingen
eingeladen, einem Stadtteil, in dem utopische Gegenentwürfe
zum Vorhandenen immer schon auf fruchtbaren Boden fielen.
| Das blaue Sofa der Utopien
Im Rahmen ihres Aufenthalts in Gröpelingen lasen
am 16. Februar 2007 Peter Roloff (maxim film), Andreas
Gebauer (Stadtbibliothek West) und Lutz Liffers (Kultur
vor Ort) aus der Utopischen Bibliothek
Als Präsenzbibliothek ist die Utopische Bibliothek
für alle Interessierten geöffnet und frei
zugänglich. Der Bestand wird zusammengetragen aus
privaten Bücherspenden und umfasst Literatur verschiedener
Genres (Romane, |
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| wissenschaftliche Publikationen,
Zeitschriften, Comics, Bildbände, Kinderbücher
etc.). Mit Veranstaltungen, Lesungen und ihrem Bestand
will die Utopische Bibliothek den Diskurs über das
gesellschaftlich Mögliche jenseits des Vorhandenen
anregen |
Die
taz-nord über die Utopische Bibliothek

Video-Grußbotschaft
der Bibliothekarin
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Die Utopische Bibliothek in Schwanewede
24. August bis Oktober 2006

Der Bücherkubus ist im Alltag das Kleiderregal der
BEGU-Hortkinder. |
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Meine Utopie: Für alle genug Wein, für alle
ein warmes Bett, ein behütendes Dach und einen/ein
freies/fröhliches Kopf + Herz. |
Begegnungsstätte Schwanewede e.V.
Ostlandstr. 25 – 28790 Schwanewede
Tel.: (04209) 20 30 – www.bgschwanewede.de
Montags bis Freitags von 15 bis 19 Uhr
Betreut u.a. von Marion Deike und Elke Wege
Die Utopische Bibliothek war anlässlich der Begründung
des Utopischen Weinanbaus
und der von der Begegnungsstätte auf dem Harriersand
in diesem Rahmen durchgeführten Aktion Utopischer
Baum zu Gast in der BEGU Schwanewede.
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Die Utopische Bibliothek in Brake
17. Juni bis 15. Juli 2006
Breite Straße 8 (nähe Kaje)
Freitags und Samstags von 10 bis 13 Uhr
Samstag, 15. Juli ganztägig
Betreut von Gisela Tiedtke und Rosalie Eickmann
Im Rahmen von "Umstieg
Brake!", in Zusammenarbeit mit der Stadt
Brake und Brake
- Das beste Stück Weser e.V., gefördert von
"Ab
in die Mitte!" - Die City-Initiative Niedersachsen
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