Trip to a Forgotten Utopia


2013-2015 - Aufbruch in die Utopie
2012 - Muss wandern
2011 - Utopia Revisited
2010 - Trip to a Forgotten Utopia
2009 - Schiffskongress 09
2008 - Lichter von Shanghai
2007 - Burg zu Bremen
2006 - Große Gießener Flucht
2005 - Inselkongress


„Trip to a Forgotten Utopia“
Fotoausstellung von Folker Winkelmann
Begegnungsstätte Schwanewede
Ostlandstr. 25 – 28790 Schwanewede
09. Juni – 06. Juli 2011
Tel. (04209) 20 30
www.bgschwanewede.de


Pizzakartonmalerin Königs und Fotograf Winkelmann
Foto: P. Roloff

 
Biolandwirt G. Schröder und R. Schmidt
Foto: F. Winkelmann

Lesung von Rolf Schmidt und Peter Roloff: Die Bärenjagd auf dem Harriersand am Himmelfahrtstag 1834 und andere Dokumente aus Tagebüchern und Fundstücken. Begegnungsstätte Schwanewede und Reisende Sommer-Republik überreichen in Anwesenheit der Künstlerin Helen Königs ihr von einem Foto Winkelmanns inspiriertes Gemälde „Schöne heile Welt“, gemalt auf Pizzakarton.
Winkelmanns Fotoausstellung zeigt drei Stationen der Auswanderer von 1834:
- das hessische Dorf Nieder-Gemünden, in dem Friedrich Münch als Pfarrer tätig war,
- die zwischen Bremen und Bremerhaven gelegene Weserinsel Harriersand,
- die am Missouri River gelegenen Counties Franklin, Gasconade und Warren.
Während der Ausstellungsdauer kann auch der gleichnamige Dokumentarfilm „A Trip to a Forgotten Utopia“ (Regie: Peter Roloff), 75 Min., angeschaut werden. Trailer anschauen.




TRIP TO A FORGOTTEN UTOPIA
Fotoausstellung von Folker Winkelmann

Atelierhaus Roter Hahn
Gröpelinger Heerstraße 226
28237 Bremen
Mo-Fr von 8-18 Uhr
02. Dezember 2010 – 12. Januar 2011
www.kultur-vor-ort.com


Finissage am Mittwoch, 12. Januar 2011 um 19 Uhr
Zugleich der Kick-off von Kultur Vor Ort e.V. für das Neue Jahr 2011. Mitglieder der Reisenden Sommer-Republik lesen zum Gröpelinger Thema Einwanderung aus historischen Quellen, die die äußeren Erfahrungen und inneren Veränderungen der Utopisten von 1834 in der neuen amerikanischen Heimat eindrücklich beschreiben.

Winkelmanns Fotoausstellung zeigt drei Stationen der Auswanderer von 1834:
- das hessische Dorf Nieder-Gemünden, in dem Friedrich Münch als Pfarrer tätig war,
- die zwischen Bremen und Bremerhaven gelegene Weserinsel Harriersand,
- die am Missouri River gelegenen Counties Franklin, Gasconade und Warren.


Zu Gast bei
FEUERSPUREN 2010 – Das Internationale Erzählfestival Bremen in Gröpelingen.
Veranstalter und Infos: Kultur Vor Ort e.V.

7. November 2010

15:30 – Der Wüterich – oder warum der Frühsozialist Friedrich Ludwig Weidig in der Heimat bleibt.
Start: Jurte am Werftarbeiter-Denkmal

16:15 – Bärenjagd auf Harriersand – oder wie die Utopisten einem einen Bären aufbinden
Start: Copy-Plus, Lindenhofstr. 22a

17:00 – Der Hundertjährige – oder wie Europa die Amerikaner rettet
Start: Waschsalon, Lindenhofstr. 39

17:45 – Der Eremit – oder wie ein Ire die Expedition vor dem Untergang bewahrte
Start: Jurte am Bibliotheksplatz, Lindenhofstr. 53


Bremer Abendausflug nach Missouri | 4. September 2010




Warum versetzt ein alter Pickup vier Deutsche in Lake Creek in Euphorie? Was flüstert ihnen dort das alte Fachwerkhaus? Wieso diskutieren sie mitten im Wald die Ästhetik eines Grabsteins? Es hat mit der eigenwilligen Dynamik von Utopien zu tun, und auch mit Bremen. Willkommen zur gemeinsamen Erkundung vor Ort:


Fotos: Folker Winkelmann
  Akteure der Reisenden Sommer-Republik laden ein zu einem Abendausflug mit Filmen, Fotos und Erzählungen ihrer Expedition nach Missouri. Dorthin reisten sie 2009 auf den Spuren der „Gießener Auswanderungsgesellschaft“ von 1834. Was wurde aus ihrer Utopie einer deutschen Musterrepublik in Amerika?

Die Künstler bringen ihre Fundstücke aus Missouri nach Bremen und teilen sie mit dem Publikum. Beim Spaziergang mit mehreren Stationen links, rechts und per Schiff auf der Weser erzählen sie selbst, ihre Videosequenzen und Bilder uns von erträumten, verlassenen und geschaffenen Heimaten. Unterwegs kosten wir Wein vom Ufer des Mississippis, entdecken freidenkerische Schriften und persönliche Dokumente, begegnen Nachfahren, Exzentrikern, Pfarrerssöhnen und Farmern. Wir lauschen den Klängen von Regen, Riverboat und Autoradio, sehen den Expeditionisten beim Forschen zu und sitzen mit einem hundertjährigen Historiker am Esstisch: Ein Roadmovie utopistischer Suchbewegungen damals und heute, hier und dort.

Start: 18:00 Uhr Kino Schauburg, Vor dem Steintor 114, 28203 Bremen
Abschluss: ab 21:00 Uhr Freiluft-Kino am Café Sand, Strandweg 106, 28201 Bremen, offen für alle.
Download PDF-Flyer.

Special: Die beim Ausflug präsentierten Fotos von Folker Winkelmann waren anschließend weiterhin zu sehen im Alten Fundamt, Auf der Kuhlen 1, 28203 Bremen, bis zur öffentlichen Finissage mit Lesung am 19. September 2010.



Eine Augenzeugin des Abendausflugs nach Missouri:

Was mache ich hier?
von Barbara Piotrowski

Um eines vorwegzuschicken: das vergessene „Utopia“ haben wir nicht erreicht. Aber ich bin mir gar nicht so sicher, ob das wirklich der Zweck unserer Reise gewesen ist. Auf jeden Fall haben wir - wie von der „Reisenden Sommer-Republik“ versprochen, „rückwärts in die Zukünfte der Auswanderer blicken können“.
Und so kompliziert sich das anhört, es ging ganz einfach so: In unserer Gegenwart vertreiben uns lustig fiedelnde Musiker die Zeit in der Warteschlange vor der Schauburg in Bremen, bis wir den ersehnten „Boarding Pass“ der American Airlines für den „Trip to a forgotten Utopia“ in der Hand haben und vor allem das Proviantpaket mit Hülsenfrüchten (gesalzene Erdnüsse), hartem Brot (Schokocookies), stillem Wasser, aber auch jenen noch in Plastik verpackten Hamburger, so süß-verheißungsvoll, dass ihn Thomas Gottschalk sicher gerne beworben hätte. Dann aber stranden wir, die rund sechzig Reiselustigen, auch schon in den rotplüschigen Samtsesseln im Kinosaal direkt vor dem Harriersand.
Aber die Spuren der rund 250 Auswanderer, die 1834 hier wochenlang auf ihr Schiff warten mussten, sind rar. Gerade mal ein Stück Mauer findet die „Reisende Sommer-Republik“ im Mai 2010 auf ihrer filmischen Recherchereise, ein Stück Mauer des Kuhstalles, in den die Gruppe damals kurzerhand einquartiert wurde, nachdem sie in Bremen Kost und Logis nicht mehr bezahlen konnte, weil das Schiff, mit dem sie weiter in die USA reisen wollten, nicht kam.
Aber wie sollten ihre Spuren auch noch vorhanden sein, nachdem seit jener Zeit selbst die Weser ihr Bett verändert hat und mehrere kleine Inseln zur längsten Flussinsel Europas zusammengewachsen sind. Nur eines ist bis heute geblieben, fällt mir auf, der Wind. Er bläst wie eh und je mit scharfer Kraft und hält alles in Bewegung - auch uns, die sich jetzt mit Guide Rolf Schmidt einen Weg durch das Straßengewirr im Bremer Ostertorviertel nach Missouri bahnen. In der Georg Büchner-Buchhandlung muss der hessische Landbote dafür herhalten, damit wir uns „das morsche und faule Reich“ von 1834 vorstellen können, das zur Gründung der „Gießener Auswanderungsgesellschaft“ führte, auf deren Spurensuche sich die „Reisende Sommer-Republik“ seit 2005 befindet. Jetzt nimmt sie uns mit ins Missouri History Museum und präsentiert uns sorgfältig dokumentierte Lebensdaten und sogar ein Reisetagebuch, angefertigt von Auswanderer Friedrich Münch. Aber wir müssen weiter, beim Griechen um die Ecke wartet Dutzow auf uns: Der Ort in Warren County Missouri, wohin es die Auswanderer dann doch noch verschlagen hat und wo sie eine deutsche Musterrepulik gründen wollten. Aber Reisen macht durstig und hungrig. Während die Fachgespräche in der Blumenhof Winery in Dutzow auf der Leinwand an uns vorbeiflimmern, werden die Proviantpakete geräubert. Ob’s am Wein liegt, den die „Reisende Sommer-Republik“ unter großen Mühen aus Dutzow herübergeschafft hat, um ihn uns hier und heute zu kredenzen? Rolf Schmidt steht vor mir und versucht sich gleichzeitig auf der Leinwand vorzustellen, wie einst die Farm von Friedrich Münch ausgesehen haben mag, zumal auch der Lake Creek zwischenzeitlich seinen Lauf verändert hat und die „Reisende Sommer-Republik“ schließlich zur allgemeinen Gaudi mit dem alten Jeep des heutigen Bewohners durch den Fluss hinüber zur Farm gefahren wird.
Auch wir ziehen weiter. Vor dem Alten Fundamt flattern vom Möwenschiss leicht gesprenkelte Fotos im Wind. Aus den Fensternischen blicken die auf Fotopapier gezogenen Häupter der Hauptakteure der Spurensuche auf uns herab. Nicht nur der Fotograf ist von seiner Kunst begeistert. Aber wir müssen uns verabschieden, der Missouri wartet im dämmernden Abendlicht auf uns, davor kein Jeep, aber eine Fähre. Warum aber schwenkt sie kurz vor dem Landungssteg ab und steuert die Weser, nein den Missouri weiter flussabwärts, wo sie uns irgendwann irgendwo an einem Ufer in völliger Dunkelheit ausspuckt. Mit den Schuhen quatschend im Uferschlamm balancierend, wird mir klar, dass wir jetzt wirklich gestrandet sind. So wie damals die Auswanderer auf Harriersand oder später am Missouri. Nur dass auf unserer Insel das Café Sand wartet mit gutem Rotwein und dem letzten Stück Film, das die „Reisende Sommer-Republik“ uns nicht vorenthalten will. Und was wird aus Utopia? Bestimmt gibt es bald den nächsten Trip…

Team: Oliver Behnecke: Konzept, Regie, Ausflugsguide; Annika Hohorst: Organisation; Manfred Hielscher: Filmmontage; Dorris Keeven-Franke: Ausflugsguide; Monika Kiesewetter: Expeditionistin; Maja Maria Liebau: Texte; Stephan Moskophidis: Internet; Peter Roloff: Konzept, Film, Ausflugsguide; Rolf Schmidt: Ausflugsguide; Ulla Schmidt: Grafik; Piotr Sudol: Technik; Folker Winkelmann: Fotografie, Ausflugsguide.

Die Gießener Auswanderungsgesellschaft | wurde 1833 ebendort durch Rechtsanwalt Paul Follenius und seinen Schwager Friedrich Münch gegründet. Nach der napoleonischen Besatzung, den Befreiungskriegen und dem Wiener Kongress hatte eine große Enttäuschung eingesetzt. In den feudalen Kleinstaaten herrschten Unterdrückung und Ausbeutung, der demokratische Gedanke wurde mundtot gemacht. 500 Menschen folgten 1834 dem Aufruf zur gemeinsamen Auswanderung nach Amerika. Follenius’ 250-köpfige Reisegruppe kam wohlbehalten in New Orleans an, zerfiel aber, von Cholera heimgesucht, während der Weiterreise den Mississippi hinauf. Die von Münch geleitete zweite Hälfte musste fünf zersetzende Wochen lang auf der Weserinsel Harriersand in einem „elenden Kuhstalle“ auf das vom Bremer Makler Delius versprochene Schiff warten, bevor sie schließlich auf der „Medora“ Baltimore erreichte. Die Reste beider Gruppen trafen in Missouri aufeinander. In Deutschland wurde ihr Schicksal aufmerksam verfolgt; Gottfried Duden hatte 1829 einen verheißungsvollen Missouri-Bericht veröffentlicht. Während Follenius dort nach zehn erschöpfenden Jahren verstarb, etablierte sich Münch erfolgreich in der neuen Heimat.

Friedrich Münch | wurde 1799 geboren, studierte 1816-1819 Theologie in Gießen und übernahm nach dem Tod seines Vaters dessen Pfarrstelle in seinem hessischen Geburtsort Nieder-Gemünden. In Gießen lernte er mit Karl Follenius den geistigen Wegbereiter einer deutschen Musterrepublik in Amerika kennen. Dessen Bruder Paul Follenius heiratete 1825 Münchs Schwester Marie. Nach 1834 lebten die Familien der beiden Auswanderungsleiter auf benachbarten Farmen in der 1832 von dem deutschen Baron von Bock gegründeten Siedlung Dutzow in Warren County, Missouri. Dort betrieb Münch erfolgreich Landwirtschaft und mit seinem nachgereisten Bruder Georg den Weinbau. Zudem publizierte er, etwa im „Licht-Freund“ und oft unter dem Pseudonym „Far West“, freidenkerische Schriften: z. B. für eine massenhafte Einwanderung von Deutschen nach Missouri und insbesondere gegen die Sklaverei. Während des Bürgerkriegs 1861-1865 war er Senatsmitglied von Missouri und als Kämpfer für die Position der Nordstaaten persönlichen Bedrohungen ausgesetzt. 1881 verstarb er – wie die Legende sagt – mit der Schere in der Hand auf dem Weinberg seiner Farm.

Oliver Behnecke | Konzept, Regie, Ausflugsguide | ist Festivalproduzent, Regisseur, Kulturmanager; Absolvent der Angewandten Theaterwissenschaft an der JLU Gießen. Er leitete zahlreiche Stadtrauminszenierungen, Wissenschaftsfestivals und Theaterprojekte, ist Träger des Bremer Autoren- und Produzentenpreises 2009 und Mitbegründer der Reisenden Sommer-Republik. | www.wissen-schafft-stadt.de, www.wir-entern.com

Dorris Keeven-Franke | Missouri-Partnerin, Ausflugsguide | lebt in Washington, Missouri; ist Journalistin, Buchautorin, Genealogistin und Archivistin. Sie schreibt für Zeitschriften und Fernsehen, sowie als Kolumnistin einer Wochenzeitung über die historische Auswanderungsbewegung Deutschland / Missouri. Aktuell abschließende Arbeiten an einer Biografie Gottfried Dudens und einer neuen „History of Warren County“, Missouri.

Peter Roloff | Konzept, Film, Missouri-Expeditionist, Ausflugsguide | entwickelte mit Oliver Behnecke die Reisende Sommer-Republik; ist Kommunikationswirt sowie Film­produzent, Autor und Regisseur, leitet in Berlin und Bremen maxim film. Nationale und internationale Kopro­duktionen für Dokumentarfilme und experimentelle Mischformen. | www.maxim-film.de

Rolf Schmidt | Missouri-Expeditionist, Ausflugsguide | ist Autor und seit 1969 Schultheatermacher. Im Rahmen der Reisenden Sommer-Republik realisierte er szenische Arbeiten für Jugendtheater, u. a. „Warten auf Medora“ (Inselkongress 2005). Autor von „Warten auf die Flut – ein historischer Harriersand-Roman“, mit P. Roloff Herausgeber des Sachbuchs „Harriersand – Insel im Strom“.

Folker Winkelmann | Fotografie, Missouri-Expeditionist, Ausflugsguide | ist Fotograf und Mitglied der Fotografengruppe Nordaufnahme. Aktuelle Ausstellungsbeteiligung „örtlich nördlich“ 2009/10 (Landesmuseum Emden, Landesmuseum Oldenburg, Nordwolle Delmenhorst). Projektfotograf der Reisenden Sommer-Republik seit der ersten Stunde. |
www.folker-winkelmann.de


Fotoausstellung „Trip to a Forgotten Utopia“ – geöffnet bis 2. September 2010
Arbeiten von Folker Winkelmann
Galerie Aplanat, Lippmannstr. 69-71, 22769 Hamburg

Vernissage 3. Juni 2010 – Zur Eröffnung war Dr. Simone Eick, Direktorin Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven, krankheitshalber leider verhindert, ihre Rede wurde von Peter Roloff verlesen. 6. Juni 2010 – Lecture „Warten auf die Flut“ von Rolf Schmidt mit Lilly Schofield. 2. September 2010 – Finissage mit dem Künstler


Lilly Schofield bei der Lesung
 
Die Ausstellungseröffnung

Fotos: Folker Winkelmann, Marion Liebmann


Missouri-Expedition „Trip to a forgotten Utopia“
Peter Roloff, Rolf Schmidt, Folker Winkelmann, Monika Kiesewetter.
Der SCHIFFSKONGRESS 09 entsandte eine Rechercheexpedition nach Missouri, USA, um nach der neuen Heimat jener 250 Menschen zu forschen, die 1834 auf der Weserinsel Harriersand biwakieren mussten, bevor sie auf große Fahrt nach Amerika gehen konn­ten. Dort war ihr utopisches Ziel: die Gründung einer deutschen Musterrepublik in Missouri.


Pelster House
 
Friedrich Münchs Haushaltsbuch


Ruether, Pitman und Keeven-Franke an
Follenius´ Grab
 
Historiker Ralph Gregory im Interview
 

Vom 6.-11. Oktober 2009 war die vierköpfige Expedition in Kooperation mit der lokalen Historikerin Dorris Keeven-Franke unterwegs. Sie fand zahlreiche Spuren der Auswanderer von 1834 und erfuhr von ihrer Mühsal der Kolonisierung. Die Expedition fand im Wald alte Grabsteine und im Archiv das Haushaltsbuch eines Utopisten. Sie sprach mit einer sozial engagierten Nachfahrin von Friedrich Münch, dem Anführer der Auswanderungsgesell­schaft von 1834. Die Expedition begegnete einem hundertjährigen Historiker, der den Amerikanern endlich die Aufgeklärtheit der Europäer wünschen würde und traf auf der Farm von Friedrich Münch einen lebensfrohen selbsternannten Eremiten in seiner Blockhütte.

Erster Expeditionsbericht von Dorris Keeven-Franke (in Englisch).

TRIP TO A FORGOTTEN UTOPIA ist eine Veranstaltung der Reisenden Sommer-Republik und der HEIMAT-Reihe der Arbeitnehmerkammer Bremen in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Bremen.

Fotografien: J. Köhler, C. Ruschin, F. Winkelmann